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50 Jahre IEM Fördertechnik

22.02.2020
50 Jahre IEM Fördertechnik

Im Jahr 1969 wurde die Firma IEM Fördertechnik gegründet und seit 1974 gibt es die IEM in Kastl. Ein großartiges Jubiläum, welches das Unternehmen mit einem großen Fest für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ihre Partner, Kunden und Lieferanten im Mai gefeiert hat. Im eigens aufgestellten Partyzelt auf dem Firmenparkplatz konnten die beiden Geschäftsführer Alexander Remes und Ralf Zander knapp 400 Gäste begrüßen. Gleichzeitig blickten sie auf eine fünfzigjährige Geschichte mit vielen  Höhen und Tiefen zurück.

Besonders in den vergangenen Jahren musste das Unternehmen nach dem Verkauf durch die Familie Schneider durch ein tiefes Tal gehen. „Nun hat man es aber geschafft und wir können für das zurückliegende Geschäftsjahr einen Rekordumsatz vermelden“, so geschäftsführender Gesellschafter Alexander Remes. Einen großen Dank richtete er dabei an die über 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre großartige Unterstützung, ihre Loyalität zum Unternehmen und den eisernen Willen, gemeinsam das Ruder wieder herumzureißen. 

Deshalb war es der Geschäftsführung und den Gesellschaftern ein großes Anliegen, das Jubiläum und die positive sowie nachhaltige Durchschreitung der Talsohle entsprechend groß zu feiern. „Das Unternehmen ist wieder da, wo es hingehört, nämlich zu den namhaftesten Betrieben, wenn es um anspruchsvolle Lösungen im Bereich der Fördertechnik in aller Welt geht“, betonte Remes und verwies auf einen vor wenigen Tagen erst abgeschlossenen Großauftrag. Dementsprechend wichtig sei es ihm auch, dass das Unternehmen wieder das einstige Renommee und das positive Image in der Region zurückbekomme. Hier ist er zuversichtlich, dass man das auch schaffen wird. „Denn wir brauchen dringend Fachkräfte, um wachsen und gute Gewinne machen zu können. Die Anfragen und Aufträge sind da!“, so Alexander Remes weiter.      

In mehreren Grußworten gingen zahlreiche Festredner auf die Firmengeschichte, die Veränderungen in der Wirtschaft, Gesellschaft und in der Politik sowie auf den Fachkräftemangel und die Energiewende in Deutschland ein. Bürgermeister Josef Etterer würdigte die Verdienste der Gesellschafter für den Erhalt des Betriebes in der Gemeinde. Zugleich betonte er, dass mit der Ansiedlung des Unternehmens vor fast 50 Jahren der Wandel vom einstigen Bauerndorf zu einer modernen Wohngemeinde eingeläutet wurde, wovon die Kommune bis heute nur profitieren konnte. „Dies war ein wichtiger Schritt, der uns in der Gemeinde vieles ermöglichte“, so Etterer abschließend. 

Landtagsabgeordneter Tobias Reiß überbrachte die Glückwünsche der Bayerischen Staatsregierung. Er dankte Alexander Remes und Ralf Zander für ihre Einsatzbereitschaft zum Wohle des Unternehmens. Ihnen sei es geglückt, den Betrieb wieder auf Wachstumskurs zu bringen. Den Schritt, mutige Investitionen in die Zukunft zu tätigen, würdigte er ebenfalls. Mit Verweis auf die Worte seines Vorredners fügte er hinzu „Wir brauchen weniger Angst und mehr Mut.“ 

Hans Walter überbrachte die besten Glückwünsche zum Jubiläum im Namen des CSU- Ortsverbandes und der CSU-Gemeinderatsfraktion. Auch er dankte Alexander Remes für sein Engagement für den Betrieb in Kastl, der seit vielen Jahren eng mit der Gemeinde verbunden sei. Zugleich zeigten sich beide zuversichtlich, dass aufgrund der hervorragenden Neuausrichtung des Betriebes von Kastl aus noch viele weitere Jahre komplexe Anlagen in die Welt hinausgehen würden. 

Zum Abschluss des offiziellen Teils erfolgte der Eintrag ins goldene Buch der Gemeinde Kastl. Den geselligen Teil der Veranstaltung läutete die österreichische Partyband „Die Sumpfkröten“ ein, die auch alljährlich auf dem Münchner Oktoberfest für Stimmung sorgen. Bis tief in die Nacht wurde ausgiebig gefeiert, nachdem es ein überaus umfangreiches bayerisches, asiatisches und italienisches Buffet gab.      

 

Bildunterschrift: Alexander Remes, Florian Rieder, Hermann Brandl, Ralf Zander, Tobias Reiß, Josef Etterer, Arne Köhler. 

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