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Bürgermeisterkandidat - Hans Walter

24.05.2019

Die Kastler CSU wird bei der Kommunalwahl im März 2020 mit Hans Walter ins Rennen um das Bürgermeisteramt gehen. Das schreibt der Ortsverband in einer Pressemitteilung.

Bürgermeisters Josef Etterer hatte den 36-jährigen Hans Walter in einer Mitgliederversammlung am Donnerstag als seinen Nachfolger vorgeschlagen. Die Arbeit der CSU-Fraktion im Gemeinderat trage dessen Handschrift. Bei allen wichtigen Themen habe der Fraktionssprecher in den vergangenen fünf Jahren wichtige Grundlagenarbeit geleistet und wisse über die kommenden Aufgaben bestens Bescheid. Sein berufliches Know-how zum Thema 4.0 und seine Kontakte zu politischen Mandatsträgern waren weitere Punkte, die Etterer laut einer Pressemitteilung aufführte.

Ebenso wurden an dem Abend die Kandidaten für die Gemeinderatsliste bekanntgegeben. Die offizielle Nominierungsversammlung wird nach der Sommerpause stattfinden.

Walter dankte Etterer für seinen Vorschlag und die Arbeit für die Gemeinde. Kastl sei für kommende Herausforderungen gut aufgestellt. Im Falle seiner Wahl wolle er beruflich kürzer treten und seine nebenberuflichen Tätigkeiten weitestgehend ruhen lassen.

Als wichtigste Themenfelder nannte Walter die digitale Entwicklung, Förderung der Wirtschaft und des Tourismus' sowie Ausweisung neuer Bauflächen. Oberstes Ziel müsse sein, die Gemeinde attraktiv zu erhalten: "Wir brauchen junge Leute, junge Familien mit ihren Kindern." Er denke dabei nicht nur an den Erhalt von Kinderhaus und Grundschule, sondern auch an das Engagement in Vereinen und Organisationen. Dank guter Vorarbeit, etwa durch den abgeschlossenen Breitbandausbau, seien die Startbedingungen ideal. Diese Chancen müssten genutzt werden, etwa um neue Betriebe anzusiedeln und die Unternehmen vor Ort weiter zu unterstützen. Auch die Senioren sollen bei Walter eine besondere Rolle spielen.

Weiter verwies er auf Landschaft und Natur in der Gemeinde zwischen Rauhen Kulm und Hessenreuther Wald. Diese zu bewahren, soll eine ein weiterer Schwerpunkt sein. Er regte an, das Amt eines Baumpaten zu schaffen, der sich um die Obstbäume, Hecken sowie Sträucher in der Gemeinde kümmere und Bürger berate - im Einklang mit den Landwirten.

Der Redner dankte allen, die sich in der Gemeinde engagieren. Von Etterer, Altbürgermeister Bruno Haberkorn, zweiten Bürgermeister Arno Stahl und den CSU-Gemeinderäten habe er viel gelernt, was er für künftige Aufgaben nutzen könne.

(Quelle: Der Neue Tag)

#Gemeinderat#Bürgermeister#Allgemein
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