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Der Tiefbrunnen II der Gemeinde wird saniert

14.03.2015

Sauberes Wasser ist das wichtigste Grundnahrungsmittel. Damit die Gemeinde Kastl dieses auch in den kommenden Jahrzehnten sicherstellen kann, beschloss der Gemeinderat am vergangenen Dienstag umfangreiche Maßnahmen. So wird in diesem Jahr der Tiefbrunnen II generalsaniert. Dies ist die Grundlage für eine behördliche Erlaubnis auch weiterhin vor Ort Grundwasser für die Versorgung der Haushalte entnehmen zu können. Obwohl die Gemeinde Kastl in den vergangenen Jahren sehr viel für die erstklassige Wasserqualität unternommen hat, ergab ein Gutachten, dass für die Zukunft eine entsprechende Sanierung notwendig ist.

Hierfür werden für den kommenden Haushalt Finanzmittel in Höhe von 300.000 Euro eingeplant.
Grundlage für die erforderlichen Maßnahmen ist ein Gutachten, das von der Gemeinde in Auftrag gegeben wurde und für die Erteilung der behördlichen Entnahmeerlaubnis notwendig war. In diesem wurden mehrere Thematiken herausgestellt wie zum Beispiel die Verhinderung von starken Nitrateinträgen in das Grundwasser. Zudem wurde auch die Schaffung eines Notverbundes, wenn zum Beispiel an einem der beiden Tiefbrunnen die Wasserförderung längere Zeit nicht möglich wäre und es dadurch zu Engpässen bei der Versorgung der Haushalte kommen würde, beschrieben. Weiterhin beschreibt das Gutachten auch eine Teilsanierung des Tiefbrunnen I. Hierzu müsse man aber erst abwarten, wie sich die Arbeiten am Brunnen II auswirken und welche Schritte daraus resultierend notwendig sind.

Im Gremium war man sich einig, dass für die Gemeinde Kastl diese Maßnahmen für die Trinkwasserversorgung vor Ort absolut notwendig sind. Überlegungen von Seiten der zuständigen Behörden, die Grundwasserentnahme in Kastl ganz stillzulegen und die Kommune an ein überörtliches Verbundnetz anzuschließen lehnten die Gemeinderäte grundsätzlich ab. „Wir haben in Kastl ein erstklassiges Wasser und das wollen wir auch fördern, da brauchen wir kein Wasser von anderen Kommunen, die bei weiten nicht so gute Wasserwerte haben wie wir“, so Bürgermeister Josef Etterer.

#Gemeinderat
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