Menü

Kastl offizielles Mitglied in der „Kulmregion“

01.03.2015
Kastl offizielles Mitglied in der „Kulmregion“

Die „Kulmregion“ nimmt langsam Konturen an. Mit dem Gemeinderatsbeschluss vom 9. September 2014 ist die Gemeinde Kastl nun offiziell der Arbeitsgemeinschaft „Kulmregion“ beigetreten. Dem Zusammenschluss gehören somit insgesamt 13 Gemeinden rund um den Rauhen Kulm an. Ziel der Gemeinschaft ist es, als „Arbeitsgemeinschaft“ oder „Zweckverband“ anerkannt zu werden, um so Fördergelder aus dem EFRE-Strukturfonds (Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung) erhalten zu können.

Mit dabei sind die Städte Eschenbach, Grafenwöhr, Kemnath, Neustadt am Kulm und Pressath sowie die Gemeinden Kastl, Schlammersdorf, Schwarzenbach, Speichersdorf, Speinshart, Trabitz, Vorbach und Kirchenthumbach. Der Kooperationsraum umfasst somit fast 40 000 Einwohner.  

Die Bürgermeister aller beteiligten Gemeinden haben sich im vergangenen Jahr mehrmals getroffen, um ein Grundkonzept für förderfähige Maßnahmen zu erarbeiten. Unterstützt wurden sie dabei durch das Fachbüro „Geoplan“ aus Bayreuth, welches das vorgeschriebene „Integrierte Räumliche Entwicklungskonzept“ (IRE) für die Arbeitsgemeinschaft erstellen wird. Dieses zukunftsorientierte Entwicklungskonzept mit dem Arbeitstitel „Kulmregion
E-rfahren“ besteht aus den drei Handlungsfeldern „Kultur- und Naturerbe, Tourismus“, „Integration von Forschung und Förderung der Energieeffizienz“ und „Aktivierung von Innenentwicklungspotenzialen“.

Die beiden Kastler Gemeinderatsfraktionen trafen sich Ende Oktober zu einem „Gedankenaustausch“, um über mögliche förderfähige Maßnahmen in der Gemeinde Kastl zu diskutieren und ihre Vorschläge einzubringen. Bei einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung zusammen mit dem Fachbüro „Geoplan“ und Vertretern aller beteiligten Kommunen wurden diese Vorschläge an die Projektleiter übermittelt.

Breiten Raum nahm sowohl beim Fraktionstreffen als auch bei der Auftaktveranstaltung das Thema „Leerstände in den Ortskernen“ ein. Seit Februar befindet sich die „Kulmregion“ im „Auswahlverfahren“. Mit der Erstellung des IRE zum 31. Dezember 2014 wird dann die „Entwicklungsstufe“ erreicht und bereits im Lauf des Jahres 2015 soll es in die „Umsetzungsphase“ gehen. Somit wären Fördersätze zwischen 60 Prozent und 80 Prozent für Maßnahmen der einzelnen Kommunen möglich.   

Die eingereichten Projekte der Gemeinde Kastl unterteilen sich in die Punkte:
- Straßenbau (Ausbau und Verbesserung diverser Ortsverbindungsstraßen),
- Radwege (Lückenschlüsse im Radwegenetz, Ausbau und Beschilderung),
- Energie (Energetische Sanierung Bauhof und Rathaus, Heizungssanierung Schule,
  Elektro-Tankstelle für E-Bikes und PKW, Förderung E-Mobilität, usw.)
- Tourismus (Förderung diverser Einzelmaßnahmen unter dem Stichwort
  „Kulturregion Kastl“, zum Beispiel der Neugestaltung des Kastler Bergkreuzes und der Vogeltränke, Verbesserung und Ausstattung der Wanderwege sowie des Wanderparkplatzes Weha, des Dorfweihers, der Streuobstwiesen, der Infotafeln)
- Sonstige Maßnahmen (Sanierung der alten Haidenaabbrücke in Unterbruck)

#Gemeinderat#Allgemein
zurück