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Neue Gebührensatzung für das Kinderhaus „Pusteblume“

09.12.2015

Eine neu überarbeitete Satzung für die Benutzung des Kinderhauses „Pusteblume“ wurde in der Gemeinderatssitzung am 13. Oktober verabschiedet. Die Satzung regelt den allgemeinen Ablauf und die Verwaltung im Kinderhaus, wie zum Beispiel die Art und den Umfang der Aufsichtspflicht von Eltern und dem Personal, die Aufnahmekriterien für Kinder oder den Inhalt des Betreuungsvertrages. Auch Öffnungszeiten sowie die Bring- und Abholzeiten sind in der neuen Satzung geregelt. Es besteht nun auch die Möglichkeit sogenannte „Kernzeiten“ festzulegen. Innerhalb der Kernzeiten ist ein Bringen und Abholen der Kinder nicht möglich damit die Gruppenarbeit nicht gestört wird.

Ebenfalls neu geregelt wurde die Gebührensatzung. Bürgermeister Josef Etterer stellte in der Sitzung deutlich heraus, dass vor allen Dingen wegen der deutlich gestiegenen Personalkosten und dem daraus resultierenden Anstieg des jährlichen Defizits eine Anhebung der Benutzungsgebühren unumgänglich und längst überfällig ist. Auch die Investitionen, welche in den vergangenen Jahren getätigt wurden, rechtfertigen die Anhebung der Kindergartenbeiträge: „Unser Kinderhaus ist bestens ausgestattet und ein Vorzeigeobjekt im ganzen Landkreis. Wir haben ein vorbildliches und sehr zuverlässiges Personal. Im Vergleich mit anderen Kindertagesstätten ist unser Kinderhaus auch nach dieser Erhöhung immer noch das ´günstigste´ in der Region“,  so Bürgermeister Etterer.

Leider gab es zwischen den beiden Gemeinderatsfraktionen unterschiedliche Auffassungen über die Notwendigkeit dieser Anhebung. Letztlich stimmten nur die CSU-Gemeinderäte der neuen Satzung zu. Die beiden Satzungen treten nun zum 1. Januar 2016 in Kraft und ersetzen die bisher gültigen Satzungen aus dem Jahr 2009. Im Gemeindegremium war bereits seit der umfangreichen Sanierung des Kinderhauses in den Jahren 2009 u. 2010 über eine Erhöhung nachgedacht worden, diese wurde aber möglichst lange hinausgeschoben. Die Gründe für die Notwendigkeit kann man aber eindeutig an den Zahlen in den Haushaltsplänen ablesen. Das Defizit im Kinderhaus betrug im Jahr 2010 noch 133.900€ und erhöhte sich auf 199.900€ im laufenden Jahr. Die gesamten Personalkosten stiegen von 248.000€ im Jahr 2010 auf 409.000€ im Jahr 2015. Hiervon entfällt der größte Teil mit rund 70 Prozent auf das Kinderhaus.

#Gemeinderat#Standpunkte
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