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Neugestaltung des Bergkreuzes

22.02.2020
Neugestaltung des Bergkreuzes

Die Neugestaltung des Bergkreuzes war seit mehreren Jahren ein großes Anliegen der CSU-Gemeinderatsfraktion. Nachdem Fraktionsvorsitzender Hans Walter und Bürgermeister Josef Etterer bereits im Sommer 2014 mit Kreisgartenfachberater Harald Schlöger einen ersten Ortstermin vereinbarten, wurden die Entwürfe und Planungen relativ schnell konkret. Bei diesen Gesprächen stand neben dem Wünschenswerten vor allem auch die Finanzierung dieses Projektes im Mittelpunkt. Nach Rücksprache mit dem Landratsamt zeichnete sich eine mögliche Förderung im Rahmen von „LEADER“ ab. Da das Projekt aber relativ übersichtlich war, konnte daher längere Zeit keine Förderzusage erteilt werden. Erst nach mehrmaligem Drängen konnte im Winter 2017 eine Förderung erreicht werden. 

 

Das alte Kreuz wurde im Herbst 2018 abgebaut. Die Firma Pühl aus Altköslarn führte zuvor die Pflasterarbeiten mit einem neuen dreistufigen Aufgang aus. Als Besonderheit wurden große Granitblöcke aus Flossenbürg als Sitzgelegenheit eingebaut, um den Platz offen zu halten. Über die Wintermonate wurde der Christuskorpus von der Firma Ahl aus Speichersdorf überarbeitet bzw. vergoldet und das neue Kreuz von der Schreinerei Walberer aus Pressath hergestellt. Das Holz dafür stiftete Andreas Dimper aus Kastl. Im Mai 2019 konnten Mitglieder des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung das neue Kreuz an Ort und Stelle wieder montieren.  

 

Der Gemeinde Kastl und der CSU-Fraktion war es ein großes Anliegen, diesen herrlichen Platz auf dem Kastler Berg neu zu gestalten, nachdem dieser mit der Flurbereinigung vor vielen Jahren geschaffen wurde. Durch den einzigartigen Ausblick auf den Rauhen Kulm und zum Fichtelgebirge ist der Platz ein sehr beliebter Ort und findet großen Zulauf. Dies wurde auch mit zwei Panoramatafeln sowie zwei Informationstafeln, die die Firmen Advance Media aus Erbendorf und Metallbau Rupprecht aus Kastl erstellt und montiert haben, nochmals visualisiert. Auf den vier Tafeln sind zum einen die zahlreichen Orte und „Bergspitzen“ in der Umgebung eingezeichnet, darauf finden sich aber auch Informationen über die Gemeinde Kastl und die zahlreichen Rad- und Wanderwege wieder.

 

Im Licht der spätherbstlichen Sonne leuchtete der neu vergoldete Christuskorpus am Kastler Bergkreuz im Rahmen der kirchlichen Segnung am Kirchweihsonntag umso prächtiger. „Diese Strahlkraft symbolisierte zugleich den Charme des Platzes oberhalb der Ortschaft Kastl“, hob Pfarrer Heribert Stretz vor weit über 50 Teilnehmern hervor. Viele Personen aus Nah und Fern kommen gerne auf den Kastler Berg, um sich hier zu erholen, Ruhe zu finden und die Aussicht zu genießen. Zugleich könne man die Gelegenheit nutzen, seine Anliegen bei Christus vorzubringen, so Pfarrer Heribert Stretz bei der Segnung. Gleichzeitig dankten sie allen Beteiligten, die dazu beigetragen haben, den Platz neu zu gestalten. 

 

 

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