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Solidarität mit Flüchtlingen – was heißt das für die Gemeinde Kastl?

09.12.2015

Trotz intensiver Bemühungen kann die Gemeinde Kastl derzeit keine Unterbringungsmöglichkeiten für Asylbewerber zur Verfügung stellen. Dies wurde von der Sozialstelle des Landratsamtes Tirschenreuth eingehend geprüft und offiziell bestätigt. Dennoch appelliert Bürgermeister Josef  Etterer an alle Bürger der Gemeinde, freistehende Wohnungen zu melden.

CSU-Ortsvorsitzender  Hans Walter, betonte bei einer Zusammenkunft der Vorstandsspitze - speziell zum Thema Unterbringung von Asylbewerbern - dass man grundsätzlich gewillt sei Asylbewerber in der Gemeinde Kastl unterzubringen, wenn dies möglich ist. „Wir sind hier in Kastl  solidarisch eingestellt, es dürfe nicht der Eindruck entstehen, dass man in Kastl keine Asylbewerber aufnehmen will“, so der Tenor der CSU-Vorstandsmitglieder.

Derzeit werden Privatleute direkt angesprochen und auf die Fördermöglichkeiten zum Beispiel für Altbauten und Leerstände aus dem „Städtebau-Förderprogramm“ hingewiesen. Interessierte Bürger welche die Möglichkeit haben Wohnraum für Asylsuchende anbieten zu können, mögen sich bei Bürgermeister Josef Etterer melden oder sich direkt beim Bauamt in  Kemnath wegen der Fördermöglichkeiten erkundigen. Ansprechpartner hierzu ist Herr Roland Sächerl, Tel. 09642 707-22.

Wer eine freie Mietwohnung hat, kann diese über das Landratsamt Tirschenreuth an Asylbewerber vermieten. Der Mietpreis beträgt 7,50€ pro Quadratmeter (Kaltmiete). Nähere Infos hierzu erteilen Herr Jäger (09631 88295) und Frau Sollfrank (09631 88297) im Landratsamt Tirschenreuth.

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