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Staatssekretär Gerhard Eck - Eintrag in das goldenes Buch

22.02.2020
Staatssekretär Gerhard Eck - Eintrag in das goldenes Buch

Überaus beeindruckt zeigte sich Staatssekretär Gerhard Eck bei seinem Rundgang im Schützenhaus in Kastl von der enormen ehrenamtlichen Leistung der Vereinsmitglieder. In seiner fast 20jährigen Tätigkeit als Bürgermeister einer Gemeinde wie Kastl habe er viel ehrenamtliches Engagement erfahren dürfen. Das, was er aber beim Bau und Unterhalt des Kastler Schützenzentrums sehen durfte, überwältigte ihn sichtlich. 

Präsentiert und erläutert von Wolfgang Raps, dem Vereinsvorsitzenden, besichtigte er zusammen mit Landtagsabgeordnetem Tobias Reiß, Landratskandidaten Roland Grillmeier, den Bürgermeisterkandidaten Hans Walter und Bürgermeister Josef Etterer sowie weiteren Teilnehmern das zweistöckige Gebäude. Insgesamt stehen im Schützenhaus 13 Feuerwaffenstände für Klein- und Großkaliber sowie 36 Stände für Luftdruckwaffen, ein Fitnessraum und mehrere Aufenthalts- bzw. Schulungsräume zur Verfügung. 

In dem rund einstündigen Rundgang informierte Wolfgang Raps über zahlreiche Themen rund um das Schützenzentrum und den Verein. So haben die Schützen in Kastl eine lange Tradition, weshalb man in zwei Jahren das 100jährige Jubiläum feiern könne. Im Jahr 1988 konnte das ursprüngliche Schützenhaus am Festplatz entstehen. Bereits wenige Jahre später gab es erste Überlegungen, einen zweiten, großen Schießstand zu bauen, nachdem sich erste überregionale Erfolge einstellten, so Raps bei seiner Präsentation. Die Grundsteinlegung für das zweite Schützenhaus erfolgte 1997 und konnte nach sechsjähriger Bauzeit im Jahr 2003 bezogen werden. Die Bauarbeiten erfolgten überwiegend in Eigenleistung, wofür ein eigenes kleines Sägewerk und ein eigenes Betonmischwerk auf der Baustelle errichtet wurden.

Insgesamt kostete die Anlage mit ihrer modernen Ausstattung rund eine Million Euro, wofür es zahlreiche Zuschüsse gab, unter anderem auch von der Gemeinde Kastl, wie CSU-Fraktionssprecher Hans Walter beim Rundgang erklärte. Ebenso war sich der Gemeinderat einig, dass man den großartigen Erfolg der Kastler Schützen beim Aufstieg in die erste Bundesliga auch finanziell angemessen unterstützen wird, so Walter weiter. Im Gespräch mit den zahlreichen Teilnehmern stellte er ebenso wie Landratskandidat Roland Grillmeier heraus, dass das ehrenamtliche Engagement der zahlreichen Vereinsmitglieder und der Bevölkerung immer wichtiger werde. Eine dörfliche Gemeinde wie Kastl brauchte Personen, die sich in unterschiedlichen Bereichen wie bei den Schützen, der Feuerwehr oder beim Sportverein engagieren. So erst würden die Gemeinde und die sie umgebende Region lebenswert ist. 

Gerhard Eck, der im Innenministerium auch für den Bereich Sport zuständig ist, unterstrich dies ebenfalls und stellte dies beim Eintrag ins goldene Buch der Gemeinde Kastl nochmals deutlich heraus. Er appellierte an den Vorsitzenden und die Mitglieder, auch zukünftig so stark aktiv zu sein, damit der Verein nach seinem Aufstieg in die erste Bundesliga dort auch den Klassenerhalt sichern könne und weiterhin so stark bleibte. 

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